TAEKWONDO für Menschen mit Behinderungen
Leider entsteht durch einer nach Vollkommenheit strebender Gesellschaft die Meinung, dass alles was nicht in dieser Norm hineinpasst als hässlich, nicht erstrebenswert, leistungsunfähig und als Behinderung angesehen wird.
Eines dieser Vorurteile ist beispielweise das ein gesunder Geist nur in einem gesunden Körper vorhanden sein kann.
Das dem nicht so ist wird immer wieder von behinderten Menschen nicht nur im Sport sondern auch in der Wissenschaft bewiesen.
Wichtig ist das man Behinderte zu einer Steigerung der Lebensqualität führt und sie das Gefühl bekommen einen gewissen Grad an Gesundheit zu besitzen. Je weiter die körperlichen Fähigkeiten, die sich unter anderem in der Steigerung der Präzision auszuführender Technik äußern, desto mehr vergrößert sich das Selbstbewusstsein.
Nicht nur das Selbstbewusstsein verbessert sich sondern viele andere positiven Folgeerscheinungen wie z.B:
- Verbesserte Lerngeschwindigkeit
- Verbessertes Selbstwertgefühl
- Verbesserte Selbsteinschätzung
- Verbessertes Konzentrationsvermögen
- Verbessertes Durchhaltevermögen
- Verbesserte Beweglichkeit
- Bessere Fitness
- Verbessertes Gesundheitsbild
- Verringertes Verletzungsrisiko im Alltag
- Bewältigung neuer Bewegungsaufgaben
- Überwindung eigener Schwächen
- Freude an der verbesserten körperlichen Verfassung
- Überwindung von Ängsten
- Usw.
Entscheidend dafür ist, dass der Sportler einen festen Glauben daran hat, einen starken Willen hat etwas ändern zu wollen und ein kämpferisches Herz besitzt.
Mit einer Behinderung zu trainieren ist nicht immer einfach – aber möglich! Das Problem ist dabei allerdings seltener die Behinderung, als vielmehr das Trainingsangebot.
Die GESUNDHEIT wird in der Verfassung der WHO definiert als ein Zustand vollständigen physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens, der sich nicht nur durch die Abwesenheit von Krankheit oder Behinderung auszeichnet
Bei Ihrer Definition von BEHINDERUNG unterscheidet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) drei Begrifflichkeiten:
- Schaden
- Funktionelle Einschränkung
- Soziale Beeinträchtigung
In der Medizin wird Behinderung als körperliche, geistige oder psychische Beeinträchtigung die nicht rückgängig oder zumindest von langer Dauer und so ausgeprägt ist, dass sie körperliche, geistige, psychische oder soziale Folgen hat
Grundsätzlich lassen sich Behinderungszusammenhänge grob in folgende Bereiche kategorisieren:
- körperliche Behinderung
- Sinnesbehinderung (Blindheit, Gehörlosigkeit, Schwerhörigkeit, Taubblindheit)
- Sprachbehinderung
- psychische (seelische) Behinderung
- Lernbehinderung
- geistige Behinderung
Hinsichtlich der personenseitigen Ursachen lässt sich unterscheiden zwischen:
- erworbenen Behinderungen
– durch perinatale (während der Geburt) entstandene Schäden
– durch Krankheiten
– durch körperliche Schädigungen, zum Beispiel Gewalteinwirkung, Unfall,
Kriegsverletzung
– durch Alterungsprozesse
- angeborenen Behinderungen
– durch Vererbung bzw. chromosomal bedingt
– durch pränatale (vor der Geburt entstandene) Schädigungen.
Zu Beginn meiner Diplomarbeit möchte ich zuerst auf ein paar wichtige Grundlagen, welche entscheidend sind für ein Training mit Sportlern mit Behinderung.
Zuerst einmal möchte ich noch einmal allgemein über das Wort „TRAINING“ sprechen.
Definition von Training:
Training ist die planmäßige und systematische Realisation von Maßnahmen (Trainingsinhalte und –methoden) zur nachhaltigen Erreichung von Zielen (Trainingsziele) im und durch Sport
Die Leistungsbestimmenden Faktoren spielen darin eine entscheidende Rolle:
wie:
KONDITION – TECHNIK – TAKTIK
und
PSYCHISCHE FÄHIGKEITEN
sowie:
- Trainingszustand
- Belastungskomponenten
- Belastungsmethoden
- Trainingsgrundsätze
- Trainingssteuerung
Trainingslehre setzt sich aus vielen Wissenschaften zusammen:
- Physik
- Chemie
- Pädagogik
- Psychologie
- Biomechanik
- Biologie
- MEDIZIN (hat größten Einfluss!)
Da Trainingsprozesse physiologisch begründet sind, ist das Wissen um die
STRUKTUR (Gestalt, Form – Anatomie!) und FUNKTION(Vorgänge, Abläufe– Physiologie ) von Organen im menschlichen Körper für die Trainingslehre besonders wichtig.
STRUKTUR und FUNKTION verändern sich ständig im Training!
Leistungsbestimmende trainierbare Faktoren
- KONDITION
- TECHNIK
- TAKTIK
- PSYCHISCHE FÄHIGKEITEN
Weitere Leistungsfaktoren
- Talent (= sportmotorisch vorteilhafte, genetisch bedingte Voraussetzungen)
- gesunde Lebensführung
- Ernährung
- sportärztliche Untersuchungen
- Tests
- gute Organisation (Sportstätte etc.)
- Witterungsbedingungen
- Material
- soziale Rahmenbedingungen
Die motorischen Hauptbeanspruchungsformen lassen sich in 2 Teilbereiche unterscheiden:
- Die überwiegend konditionellen Eigenschafen
(Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit sowie Schnellkraft, Schnelligkeitsausdauer und Kraftausdauer)
Die beruhen auf energetischen Prozessen.
- Die überwiegend koordinativen Eigenschaften
(Beweglichkeit, koordinative Fähigkeiten)
Diese beruhen vor allem auf zentralnervösen Steuer- und Regelprozessen.
Die konditionellen Eigenschaften stellen im allgemeinen die materielle Basis für die koordinativen dar.
Konditionsfaktoren vs.
ORGAN- u. FUNKTIONS-Systeme
ORGAN-SystemFUNKTIONS-Systeme
- KRAFT Muskulatur akt.Bew.apparat
- AUSDAUER Kreislauforg. E-Stoffwechsel
- SCHNELLIGKEIT ZNS neuromuskul. Zusammenspiel
- BEWEGLICHKEIT Gelenke pass.Bew.apparat
Eine wesentliche Rolle spielen im Behindertensport neben den ganzen o.a. Faktoren die Wahrnehmung und Verarbeitung von Reizen aus unserem eigenen Körper und der Umwelt.
Wie wir wissen gibt es: 
Sinnesorgane Wahrnehmungsarten
Haut Taktil
Nase olfaktorisch
Zunge gustatorisch
Ohr auditiv
Gleichgewichtssinn vestibulär
Auge visuell
Auf den Körper wirken ständig Reize ein. Die Aufgabe der Rezeptoren (=Sensoren) ist es, verschiedene Aspekte eines Reizes in Form von Folgen von AP’s, die ins ZNS übertragen werden zu verschlüsseln (codieren).
Arten der Rezeptoren
- Tastrezeptoren
- Druckrezeptoren
- Kälterezeptoren
- Wärmerezeptoren
Funkion der Rezeptoren
Folgende Aspekte eines Reizes werden codiert:
- Qualität: Mechanorezeptoren
-
- Druckrezeptoren: in Haut lokalisiert, wichtig für Gleichgewicht, z.B. Fuss
- Berührungsrezeptoren: in Haut, reagieren auf sehr feine Berührungen
- Längenrezeptoren: im Muskel, Muskelspindeln, die parallel zur Faser sind
- Position, Gelenkrezeptoren: z.B. weiss man mit geschlossenen Augen, welche Position der Körper hat
- Gehörrezeptoren: Schallwellen aufs Trommelfell, Innenohr
- Ort: Mitteilung über die Projektion in die Kortex des Gehirns
- Intensität: wird durch die Frequenz des AP’s übertragen (1-1000 Hz)
Je höher die Frequenz desto stärker der Reiz.
Je mehr Rezeptoren, deso stärkder der Reiz. - Zeitverlauf: hängt ab, wann das AP im ZNS ankommt
Je dünner die Nervenfaser, desto langsamer werden Reize fortgeleitet.
AP= Aktionspotential
Alle Reize, die über die Sinne erfasst werden laufen über das Zentralnervensystem, welches alle Funktionen des Körpers wie Empfindungen, Bewegungen oder die Prozesse der Lebenswichtigen Organe steuert, und werden von ihm angemessen weitergeleitet. Das Zentralnervensystem wird durch innere und äußere Faktoren beeinflusst. Dieser komplexe Kommunikationsaustausch wird über biochemische sowie bioelektrische Vorgänge gesteuert . Diese verlaufen in Bahnen und enden in Umschaltstellen, die Synapsen.
Das Zentralnervensystem besteht aus

Das Rückenmark ist die Verbindung zwischen dem Gehirn und dem peripheren Nervensystem, welches vom Zentralnervensystem abgeht und sich von dort aus verzweigt
Das periphere Nervensystem bildet die Brücke des Zentralnervensystems zu allen Körperteilen. Jeder einzelne dieser Nerven ist ein Bündel aus sensorischen und motorischen Nervenfasern, Blutgefäßen und Bindegewebe.
Das periphere Nervensystem lässt sich wie folgt weiter unterteilen:
- somatisches Nervensystem (willkürliches Nervensystem)
- vegetatives Nervensystem (unwillkürliches Nervensystem)
- sympathisches Nervensystem (Sympathikus)
- parasympathisches Nervensystem (Parasympathikus)
- enterisches Nervensystem (ENS)
Das sympathische Nervensystem ist ein unwillkürliches System, dass unter anderem für die Hochleistungsreaktion im Kampf- und Fluchtverhalten zuständig ist
Das parasympathische Nervensystem ist zuständig für das innere Gleichgewicht wie z.B. die Erhaltung des regelmäßigen Herzschlages bei normaler Aktivität.
Menschliche Orientierung im Raum basiert auf drei verschiedene Organsystemen.
Das Auge sieht, wo man sich gerade im Raum befindet
Das Innenohr als Gleichgewichtsorgan meldet Schräglagen.
Und dann gibt es noch die kleinsten Signalgeber, die in Haltungs-und Bewegungsorganen sowie in und unter der Haut angeordnet sind
Bei Kampfkünstlern läuft dank der im Kleinhirn gespeicherten Fertigkeiten, die Technikausführung ohne Fehlleistung ab. Alle Muskeln arbeiten koordiniert
Das Grosshirn bei schnellen Bewegungen, vor allem das Kleinhirn, ist für die Feinarbeit der Muskeln bei der Bewegungssteuerung verantwortlich
Geübte Sportler haben für die wichtigsten Bewegungsformen ihrer Sportart im Kleinhirn sehr exakt und zuverlässig arbeitende Engramme gespeichert. Dies ist ein Resultat jahrelangen Techniktrainings.
Diese Flexibilität im Erlernen und die Fähigkeiten des menschlichen Körpers sich trainieren zu lassen und andere Wahrnehmungsquellen bei Ausfall eines Sinnesorganes zu verbessern, wird in der Rehabilitation und von erfahrenen Trainern im Behinderten-Sport mit speziellen Trainingsmethoden und Geräten genutzt und gefördert.
Das wichtigste ist „Individualität“ für den Sportler
Es gibt drei gängige Konzepte im Behindertentraining:
- Im ersten werden einzelne Behinderte integrativ in eine bestehende Gruppe aufgenommen.
- Im zweiten trainieren Behinderte und nicht-Behinderte in einer gemischten (heterogenen) Gruppe zusammen, die sich allerdings die Behindertenarbeit als Schwerpunkt setzt.
- Im dritten trainieren behinderte Menschen in einer homogenen Gruppe ohne nicht-behinderte Sportler zusammen.
Beispiel Rollstuhlfahrer:
Jede Beintechnik hat ein Äquivalent mit den Armen. Warum also nicht zum Beispiel Taekwondo im Rollstuhl? Es gibt viel mehr Arm- als Beintechniken. Außerdem kann man fast jede Technik, die man mit den Beinen ausführt, äquivalent mit den Armen machen. Ein Halbkreisfußtritt wird zum Halbkreisfauststoß, der Vorwärtstritt ein gerader Stoß, anstatt seitwärts zu treten stößt man mit der Handkante zur Seite. Die Liste lässt sich endlos verlängern. Abwehrtechniken werden ohnehin vorrangig mit den Händen/Unterarmen ausgeführt.
Beispiel Sportler hat nur den linken Arm:
Das heißt man muss den Schwerpunkt darauf setzen. Bei den Übungsstunden sollen Angriffe simuliert und Abwehrmöglichkeiten eingeübt werden. Es geht darum wirkungsvolle Sachen zu lernen!
Die Mitglieder sollen lernen, die Schwächen und äußeren Schwierigkeiten als eine Herausforderung und nicht als eine unübersteigbare Grenze zu betrachten. Das Ergebnis ist Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit.
Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass es zu einer deutlichen Verbesserung des Sozialverhaltens der Mitglieder gekommen ist. Sie hatten nicht mehr das Gefühl ausgeschlossen und diskriminiert zu werden, sondern ein fester und unersetzlicher Bestandteil der Gruppe geworden zu sein.
Die angestauten Aggressionen, die bei Menschen mit einer Behinderung nicht selten vorkommen, konnten durch die familiäre Atmosphäre des Kurses sowie durch den Sport gemildert werden.
Das entschlossene Entgegentreten ist es, was die meisten Angreifer bei einem behinderten Menschen nicht erwarten würden.
Die Verteidigungstechniken haben sich selbstverständlich an der Behinderung zu orientieren!!
Der Angreifer erwartet geradezu, dass sich der/die Behinderte passiv zeigt (eine Opferstellung einnimmt). Er glaubt, ein leichtes Opfer gefunden zu haben. Der Angreifer rechnet mit einem Fluchtversuch oder zumindest mit einer Rückwärtsbewegung. Daher wird der Überraschungseffekt umso größer, wenn das vermeintliche Opfer (der/die Behinderte) den Schritt nach vorne macht.
Taekwondo eignet sich hervorragend als Training für Menschen mit einer Körperbehinderung aber auch für Senioren. Eine realistische Selbstverteidigung die ohne Sport (Akrobatik) auskommt.
Ziel ist es, schwächeren Personen die Möglichkeit zu geben sich mit überlegener Technik gegen stärkere Gegner verteidigen zu können. Die ausgefeilten Techniken zielen in erster Linie darauf ab, alle erdenklichen Angriffe abzuwehren, den Angreifer zu überwältigen und zu kontrollieren. Anfängern ist es schon nach relativ kurzer Trainingszeit möglich, mit einfachen Mitteln Angriffe abzuwehren
Gesundheitliche Aspekte des Taekwondo Trainings
- Verbesserung des Stoffwechsels
- Verbesserung der Arbeitsweise der Muskulatur
- Aufbau der Muskulatur
- Verbesserung der Belastungsfähigkeit der Knochen
- Verbessertes Herz-, Kreislaufsystems
- Psychische Ausgeglichenheit
- Stärkung des Selbstbewusstseins
Durch regelmäßiges Taekwondo Training wird die Muskulatur aufgebaut. Durch eine gestärkte Rumpfmuskulatur werden Haltungsschäden vorgebeugt und zum Teil schon bestehende Schäden, insoweit diese nicht irreparabelsind, korrigiert.
Aufwärmen
physiologische
Durch das Aufwärmen erhöht sich die Durchblutung der Körperschale. Dies führt zur Steigerung muskulärer Funktionsabläufe, zur Erhöhung der Geschwindigkeit chemischer Reaktionen, zur Beschleunigung der Nervenerregbarkeit, was die Steigerung der Muskulaturerregbarkeit zur Folge hat, und zur Steigerung von Stoffwechselvorgängen. Weiterhin wird die Sauerstoffabgabe durch die Vergrößerung der Austauschfläche erhöht. Die Herzförderleistung nimmt zu. Dadurch wird pro Zeiteinheit mehr Blut durch den Muskel gepumpt und er kann besser mit Sauerstoff versorgt werden. Dies schafft allerdings auch einen höheren Bedarf an Sauerstoff, wodurch eine intensivere oder schnellere Atmung notwendig ist. Zudem erhöht sich die Herzfrequenz, der Blutdruck steigt, somit kommt es zur Anpassung der Blutzirkulation. Außerdem wird die Blutmenge vergrößert, indem die Leber Blut freisetzt. Im Weiteren kommt es noch zur Beeinflussung der Muskelviskosität, also dem Maß für die innere Reibung der Muskulatur. Somit werden die Kontraktions- und Entspannungsfähigkeit der Muskeln verbessert. Daraus resultieren die Erhöhung der Beweglichkeit und Dehnfähigkeit, das Sinken des Energieverbrauchs, die Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit, Steigerung der Koordination und die Verringerung der Verletzungsanfälligkeit. Außerdem werden die Ernährungsbedingungen in den Gelenkknorpeln verbessert, so dass es zur Verdickung der Knorpelschicht kommt und die auftretenden Kräfte besser aufgefangen werden können. Daher sollte vor der Erwärmungsphase von besonders gelenkstrapazierenden Bewegungen und Bewegungsfolgen wie bei Sportspielen oder dem Jogging abgesehen werden.
psychische
Die psychischen Wirkungen des Aufwärmens sind abhängig von der Persönlichkeitsstruktur des Sportlers und von den äußeren Trainingsumständen. Die Auswirkungen sind eine Steigerung der Motivation und dass private und berufliche Probleme des Sportlers währenddessen in den Hintergrund treten sollen. Weiterhin beeinflusst das Aufwärmen den Erregungsgrad und führt zum Abbau von Druck und zur Vermeidung von Verkrampfungen. Außerdem kommt es zur Bewältigung von Nervosität. Durch das ständige Ritual wird Kampfeslust freigesetzt und beim Mannschaftssport kommt es auch noch zur Stärkung des Teamgeistes. Wird das Aufwärmen sehr intensiv betrieben, so dass dabei schon einige Schmerzen entstehen, kommt es vermehrt zur Endorphinausschüttung und der Sportler wird nach dem Aufwärmen in der kurzen Zeit der Erholung sehr motiviert und zufrieden sein.
Anforderungen an einen Behindertentrainer
Was versteht man überhaupt unter Trainer
Eine Person, die zum Zwecke der Leistungssteigerung mit Sportlern übt, um sie beispeilweise auf Wettkämpfe vorzubereiten. Ein Trainer ist als ein Lehrer bzw. Leiter anzusehen. Er sollte Kenntnisse in der Menschenführung haben sowie ein
- Verantwortungsvolles Denken und Handeln
- Soziologisches und pädagogisches Grundwissen
- Didaktisches Wissen
- Autorität
- Soziale Kompetenz
Zusätzlich
- Sich mit der Art und Intensität der Behinderung vertraut machen
- Sich über die Benachteiligung der Behinderung für den Sportler informieren
- Sich über die Vor- und Nachteile, die das Training auf den behinderten Sportler hat, informieren
- Spezielle Trainingsmethoden entwickeln und erarbeiten
Des weitere sollten ausreichend umfangreiche Grundkenntnisse vorhanden sein über
- Anatomie
- Trainingsplanung
- Kenntnisse über die verschiedenen Entwicklungsstufen bei Kindern
- Ernährungsplanung (bei Leistungssportlern)
- Rechtliche Gegebenheiten der Selbstverteidigung im Kampfsport
- Wettkampf und Prüfungsordnung
Eigenschaften des Trainers
- Geduld
- Motivationsfähigkeit
- Neutralität
- Erkennen von Talenten
- Talentförderun
Die wichtigste Voraussetzung ist:
Selbst nie des Lernens und Lehrens müde werden!
Der Trainer muss sich auf die oben genannten Anforderungen einstellen und sich darüber bewusst sein, dass jeder Mensch ein Individuum ist. Die Individualität beschränkt sich nicht nur auf die Denk- und Handlungsweise der Sportler, sondern auch auf die körperlichen Eigenschaften
Ein Trainer ist während seiner gesamten Trainerlaufbahn einem ständigen Lernprozess ausgesetzt. Für einen engagierten Trainer sollte es kein Problem sein, sich der Herausforderung zu stellen, behinderte Menschen zu trainieren.
Der größte Teil der Behinderten möchte nicht besonders behandelt oder bemitleidet werden
Verhalten bei Gürtelprüfungen
Der Prüfer muss nach objektiven Maßstäben vorgehen und nur die tatsächlich vorhandene Leistungseinschränkung bei der Bewertung berücksichtigen.
Der Prüfling hat alles zu tun, um trotz seine Behinderung eine nach seinen Möglichkeiten große Leistung zu erbringen