Kampfsportcenter DAN in Wien | DAS TAEKWONDO CENTER
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DAS MODERNE OLYMPISCHE TAEKWONDO

Nach dem 2. Weltkrieg (1945) bzw. nach dem Ende des Koreakrieges (1950-1953; Korea wurde in einen kommunistischen Norden und einem amerikanisch beeinflussten Süden gespalten) wurden die bis dahin sehr unterschiedlichen Taekwondo-Stilrichtungen (z.B. Moodokwan, Chidokwan, Changdokwan,….) vom nordkoreanischen General Choi Hong-Hi unter dem neuen Namen Taekwondo vereint.

Die nordkoreanische Taekwondo-Form nennt man ITF-Taekwondo (ITF= international Taekwondo Federation) . Wettkämpfe finden im Leichtkontaktmodus statt, Handtechniken zum Kopf sind erlaubt, es werden aber, wie beim Kickboxen, Boxhandschuh und Fuß-Safeties getragen.

Die südkoreanische Form wird durch die WTF (= World Taekwondo Federation) vertreten und wird vom österr. Taekwondo Verband (OTDV) und fast allen Vereinen in Österreich betrieben. Der Wettkampf wird im Vollkontakt ausgetragen. Die WTF wurde 1973 gegründet. Im selben Jahr wurden die ersten Weltmeisterschaften in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul abgehalten.

Taekwondo war bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988 und in Barcelona 1992 zweimal Vorführdisziplin und wurde in Sydney zur offiziellen olympischen Disziplin.




Kaum eine Volkshochschule, die nicht einen Kurs im Programm hat, neue Techniken, Institute, Beratungsdienste, die Auswahl ist beträchtlich.

Berechtigte Zweifel, ob das, was man in zehn oder zwölf Kursstunden lernen kann, im Ernstfall wirklich hilft oder den Gegner bloß reizt,

verraten aber schon: Selbstvertrauen und Sicherheit vermitteln Einzelseminare schwerlich. Den eigenen Körper, die eigenen Reaktionen zu

kennen und sich auf sie verlassen zu können – dazu gehört einfach mehr. Zum Beispiel: Kampfsport betreiben – als langfristiges,

kontinuierliches Training.

Der Ruf von Tea Kwon Do als hocheffektive Selbstverteidigungskunst ist unangefochten. In Fachkreisen gilt der koreanische Sport als

effizienter und realistischer in der Verteidigung als andere Kampfsportarten. Der Grund dafür: Statt komplizierte Abwehrstrategien gegen

spezifische Angriffsarten einzuüben, schult Tae Kwon Do die spontane, intuitive Reaktion – statt komplexen Manövern werden klare, allgemeine

Techniken entwickelt. Dadurch sind Tae Kwon DO – Schüler praktisch auf jede Angriffsart vorbereitet.




Keine Frage: Kampfsporttraining ist wie geschaffen, um so richtig Dampf abzulassen , aufgestauten Frust und Ärger abzubauen. Was Tae Kwon Do aber hauptsächlich als Ausgleichssport attraktiv macht, ist der ganzheitliche Aufbau des Trainings. Ungesunde, einseitige Belastungen einzelner Körperteile wie bei vielen anderen Sportarten gibt es nicht. Ganz klar: Ursprünglich als waffenlose Verteidigungs-, als Kampfkunst gelehrt, mußte das Ziel von Tae Kwon Do sein, den eigenen Körper zur Waffe zu machen – ohne Wenn und Aber.

Die Grundlage dafür ist ein ausgewogenes Training, das den ganzen Körper kräftigt und geschmeidig macht. Und gerade diese gesunde Mischung aus Übungen, die die Muskeln kräftigen, Schnelligkeit und Ausdauer fördern und den Körper beweglich und geschmeidig machen, ist dafür verantwortlich, daß Sie sich mit regelmäßigen Training einfach rundherum wohlfühlen: Ihr Körper gewinnt Fähigkeiten zurück, die er im Alltag weitgehend verloren hat, ihre regelmäßige gelockerte und gestärkte Muskulatur entlastet Wirbelsäule und Gelenke, unwillkommene Fettpölsterchen verschwinden – besonders schnell in der Hüft- und Oberschenkelzone.




Als internationaler Leistungs- und Wettkampfsport hat Tae Kwon DO eine relativ junge Geschichte – und eine besonders ungewöhnliche.

Zu Anfang unseres Jahrhunderts hatte Tae Kwon Do in Korea bereits eine beinahe zweitausendjährige Tradition als Gesundheitssport der breiten Bevölkerung, war aber außerhalb des Landes unbekannt. Mit der japanischen Besetzung Koreas 1909 bis 1945 wurden einheimische Kampfsportarten verboten – was ironischerweise den Grundstein zu der Entwicklung des Tae Kwon Do-Sports legte, wie wir ihn heute kennen. Denn als Bestandteil koreanischen Widerstandes erreichte der Sport enorme Popularität und trat in den zwei Jahrzehnten nach der Befreiung Koreas einen beispiellosen weltweiten Siegeszug an: Nach Kriegsende wurde Tae Kwon Do fixer Bestandteil der nationalen Militärausbildung und beliebter Volkssport, der stolz von Tausenden Meistern und Schülern in die Welt hinausgetragen wurde.

Zu Beginn der Siebziger Jahre war Tae Kwon DO weltweit etabliert – die 1973 gegründete World Taekwondo Federation zählt heute 20 Millionen Mitglieder in über 120 Ländern. Als offizielle Vorführungsdisziplin bei den olympischen Spielen 1988 machte der Tae Kwon Do – Sport solchen Eindruck, daß er ins Olympische Programm aufgenommen wurde – in Sydney im Jahr 2000 wurde erstmals die Tae Kwon Do – Olympiade ausgetragen.




DER URSPRUNG UND DIE GESTALT DES TAEKWONDO

Nicht nur Menschen, sondern alle Lebewesen verfügen über einen ausgeprägten Selbsterhaltungstrieb. Wenn zum Beispiel jemand versucht, einen anderen zu verletzen, weicht dieser aus und duckt sich instinktiv, um die Vitalpunkte des Körpers zu schützen. Es wird angenommen, dass Taekwondo seinen Ursprung in Variationen solcher passiven Verteidigungshaltungen hat.

Daher reichen die Wurzeln des Taekwondo in die ersten Tage der Existenz des Menschen zurück. Genau wie die anderen Lebensbedingungen wurde auch Taekwondo im Laufe der Zeit rationalisiert und formalisiert. Als das menschliche Leben immer komplexer und verschiedenartiger wurde, entwickelte sich Taekwondo schließlich zu einem positiven und perfekten System, das den sozialen Lebensumständen entsprach.

Die Verschiedenartigkeit und Vielfalt der Lebensumstände und Soziallagen spiegelt den Grad der Zivilisation wider, der wiederum abhängig ist von der Art der Befriedigung der Wünsche und Bedürfnisse der Gesellschaft. Anfangs war physische Stärke nötig, um in den Gefahren der Umwelt zu überleben; später waren dann eher präventive Maßnahmen gefragt, um sich gegen äußere Bedrohungen zu schützen, und die Erweiterung der

Lebensbedingungen wurde notwendig. Aus diesen sozialen Veränderungen resultiert die Umwandlung des Taekwondo von einer rein defensiven zu einer teilweisen offensiven Kampfkunst.

Menschen können aus Ihrer Erfahrung lernen und auch neue Überlebenstechniken entwickeln, wenn dies notwendig ist. Deshalb wurde Taekwondo mit offensiven Elementen ausgestattet. Taekwondo wurde zu der heutigen Kampfkunst durch einen Entwicklungsprozess, der sich auf Erfahrung,

Weisheit und schöpferische Vorstellungskraft gründet. Es sollte an dieser Stelle erwähnt werden, dass die Historiker der Vergangenheit und der Gegenwart die geschichtliche Entwicklung dieser Kampfkunst außer acht gelassen haben, als folge ihres mangelnden Verständnisses für die speziellen Techniken von Taekyon, Soobkhi oder Soobyokta, die die Vorläufer des heutigen Taekwondo gewesen sind. Obwohl es zahlreiche Zeugnisse von Taekyon und Sooak gibt, begehen die Historiker meist den Fehler, diese mit dem Ringen zu verwechseln. Taekwondo hat als Bestandteil der kulturellen Tradition lange und widrige Zeiten der koreanischen Geschichte durchgemacht. Es erscheint wie ein Wunder, dass Taekwondo sich als einheimische Kriegskunst erhalten konnte, ähnlich wie andere, nichtmaterielle Kulturgüter.

Während die westlichen Kulturbauten aus Stein Zeit und Kriege überdauerten und bis in die Gegenwart erhalten sind, wurde die kulturellen Schätze in Korea in den Kriegen zerstört, da ihre Bausubstanz in der Hauptsache aus Holz bestand, Bedauerlicherweise können wir daher nur wenige Wandgemälde finden ( z.B. in den unterirdischen Kammern von Tumuli ), auf denen Taekwondo dargestellt ist, obwohl an anderen Orten noch Weiteres hinterlassen sein könnte. Einige historische Dokumente von Taekwondo möchten wir hier vorstelle.

Taekwondo-Darstellungen auf Wandgemälden der Koguryo-Dynastie

Die ältesten Zeugnisse für die Existenz von Taekwondo sind die Wandgemälde der Kakjochong und Muyongchong-Grabkammern aus der Koguryo-Zeit.

Jumong, König Tongmyongsongwang, der Begründer der Koguryo-Dynastie (37 v.Ch.) kam aus Nord-Buyo, das in der Mandschurei liegt. Er errichtete seine Hauptstadt bei Jolbon im Hwanin-Distrikt, nahe der heutigen Provinz Tunghua in der südlichen Manschurei. Das Territorium des Koguryo-Reiches umfasst den Teil der koreanischen Halbinsel, der nördlich des Flusses Han liegt und die mandschurischen Gebiete Chinas.

Aus der Koguryo-Zeit stammen die Hügelgräber von Kakjohong, Muyongchong und Samsilchong, die bei der ehemaligen Hauptstadt liegen. Die Wandgemälde in diesen Gräbern sind unleugbar Zeugnisse für die Existenz von Taekwondo in jener Zeit. Die Gemälde zeigen charakteristische

Merkmale von Taekwondo.

Auf den Gemälden Kakjochong sind zwei miteinander kämpfende Männer dargestellt. Die Zeichnungen von Muyongchong schildern detailliert das Leben des Volkes und das von Tänzerinnen unter der Koguryo-Herrschaft. An der Decke des Grabgewölbes stehen sich zwei Männer kampfbereit gegenüber, deren Fußstellungen als typische Taekwondo-Haltungen zu identifizieren sind Hwandosong blieb die Hauptstadt des Koguryo-Reiches von 3 v.Chr. 427 Jahre lang, bis sie 424 n.Chr. nach Pyongyang verlegt wurde. Die Grabgemälde beweisen, dass Taekwondo bereits ein populärer Sport war, als die Hauptstadt des Reiches noch in der Mandschurei lag. Damals war es üblich, Grabkammern mit Zeichnungen zeitgenössischer Sitten und Gebräuche zu schmücken. Man vermutet daher, dass Taekwondo Nationalsport

und im Volk so weit verbreitet war, dass seine Darstellung auf Grabgemälden gerechtfertigt erschien.

Auf den Grabgemälden vom Samsilchong ist das Taekwondo-Training von Soldaten dargestellt, die für die Abwehr von Invasoren ausgebildet

werden.

Aufgrund der Tatsache, dass Taekwondo bereits auf Grabgemälden dargestellt wurde, können wir vermuten, dass die Leute des Koguryo-Reiches

diese Kampfkunst schon lange Zeit kannten und dass der Geist des Taekwondo bereits tief im Volk verwurzelt war.

Die Hwarang des Silla-Reiches und Zeugnisse von Taekwondo aus jener Zeit

Bak Hyokkose gründete die Dilla-Dynastie 20 Jahre vor Koguryo (d.h. 57 v. Chr.), aber in den Anfangsjahren war es nur ein sehr schwaches

Land, umgeben von mächtigen Nachbarn. Daher beschränkte sich sein Territorium auf das Gebiet der heutigen Kyongsang-Do-Provinzen im Süden

der koreanischen Halbinsel. Dennoch wurde Silla nicht von den stärkeren Nachbarn eingenommen und existier über eine Zeitspanne von 992 Jahre

hinweg.

Es gab in Silla eine Gruppe von jungen Adligen und Söhnen von Generälen, die so genannten Hwarang. Diese Hwarang hatten es sich zur Aufgabe

gemacht, religiöse Bräuche zu pflegen und sich in den Kriegskünsten zu üben. Ihr Ziel war die Reinigung und Läuterung von Geist und

Charakter, um die Kernzelle für die Verteidigung und den Schutz ihres Landes zu sein.

Da es Silla neben den Hwarang-System kein anderes Auswahlverfahren für die Besetzung hoher Staatsämter gab, wurden immer prominente

Persönlichkeiten aus der Gruppe der Hwarang dafür ausgewählt, wenn sie einen untadeligen Charakter und Integrität in vielen Prüfungen

bewiesen hatten. Der Nachweis von Kenntnissen und Fähigkeiten in Subak, dem Vorläufer des jetzigen Taekwondo, gehört zu diesen Tests. Bei

den Nationalfeiern, die alljährlich am 16. Juli des Mondkalenders begannen und am 15. August endeten, führten die Krieger des Landes

zahlreiche Sportarten vor, unter anderem: Bogenschießen, Reiten, Jagen, Scheibenschießen und Taekwondo.

Ein anderer Beleg für die Existenz von Taekwondo sind die Steinskulpturen von Sokkuram, einem buddhistischen Schrein in Kyongju, der

Hauptstadt des Silla-Reiches. In Silla war der Buddhismus Staatsreligion und so waren auch viele bedeutende Mönche, wie Wonhyo und Uisang

anfangs Hwarang gewesen. Der Umstand, dass die buddhistischen Steinskulpturen am Eingang der Sokkuram-Grotte Taekwondo-Stellungen zeigen,

beweist den Einfluss von Taekwondo in jener Zeit.

Das „Jewangungi“ ( ein Buch der Geschichtsschreiber bei Hofe) schildert in einem Kapitel die Kunst des `Bigaksol`, die darin besteht, Gegner

mit den Füßen zu treten und zu Fall zu bringen.
Drei Arten von Fußstößen wurden unterschieden: Tritte zum Körper als unterste Stufe, Fußstöße in Schulterhöhe des Gegners für

Fortgeschrittene und schließlich für die Besten: Tritte zum Haarknoten des Kampfpartners. (Das lang getragene Haupthaar wurde nach damaligen

Brauch auf dem Kopf zu einem Knoten zusammengefasst.)

Andere historische Dokumente geben uns Kunde von weiteren Kriegskünsten, die zu jener Zeit in Silla, Koguryo und Baekje verbreitet waren:

Subyokta, Kwonbaek, Byon und Tagyok.

Die Kriegskunst in Baekje

Man sagt die Folklore spiegelt den Geist seines Volkes wider und die Kriegskünste und Kampfspiele das Gedankengut der sich ändernden Zeiten.

Während Koguryo, Baekje und Silla sich gegenseitig bekämpften, versuchte auch China, seinen Einfluss auf der Halbinsel zu vergrößern. Ebenso

wie Silla und Koguryo sind aus dem Baekje-Reich zahlreiche Dokumente über die Kriegskünste erhalten geblieben. Das „Samguk-Sagi“ (Buch eines

Geschichtsschreibers) und andere historische Quellen berichten von der Förderung der Kampfkunst durch die Baekje-Könige Onjo (v.Chr.? bis 28

n.Chr.), Biryo (? Bis 344) und Asin (? Bis 405).

In Baekje betrieb das ganze Volk die Sportarten: Reiten, Bogenschießen und Taekwondo. Nicht nur die hohen Würdenträger und Soldaten, sondern

die gesamte Bevölkerung besaß Übung in den verschiedenen Kampfarten.

Das Baekje-Reich bestand 660 Jahre von seiner Gründung 18 v.Chr. bis zum Jahre 642, als der 31. König des Landes, Uija, von den vereinigten

Truppen von Silla und Tang (Chjina) besiegt wurde.

Aus der folgenden Periode (bis zur Zeit des Koryo-Reiches 918-1392) sind weniger Belege für die Existenz von Taekwondo in Baekje erhalten

geblieben, doch sollte man sein Weiterbestehen nicht vorschnell verneinen.

Ein Hinweis auf Taekwondo ist aus jener Zeit überliefert. In einem Volkslied aus Okku in der Provinz Jonla-Bukdo ist die Rede von Subyokta:
„Die Kunst der Hand ist wie der Streich des Schwertes.

General Chok lehrte dies als Kriegskunst.

Wer einen einzigen Schlag der Hände übersieht,

wird enthauptet während eines Augenzwinkerns.“

Subakhi in Koryo

Wang-Kon, der Begründer der Koryo-Dynastie, war ursprünglich ein Beamter am Hof des König Kungye. Im Jahre 918 setzte er dann den König

Kungye ab, bestieg selbst den Thron und gründete so Koryo. Währenddessen ordnete der Silla General Kyon-Hwon die innere Verhältnisse in

Bekje, das später dem Koryo-Reich einverleibt wurde. In den folgenden Jahren, besonders unter der Herrschaft des 11. Königs, Munjong, und

seinen Nachfolgern bis zum 18. König, Uijong, wurden die Angehörigen des Militärs in Koryo diskriminiert. Statt dessen wurden Schriftsteller

und Dichter gefördert, bis s zu einer Revolte für den König kam unter der Führung von Jong Jungbu.

Die Soldaten machten die Literaten unschädlich, deren Schmeicheleien und Verschwörungen, die königlichen Regierungsgeschäfte weitgehend

gestört hatten. Damit wurde die Basis für ein innerlich gekräftigtes Königreich gelegt. Zur Gefolgschaft von Jong Jungbu zählten viele

prominente Taekwondo-Kämpfer, unter ihnen Yi Uimin.

Yi Uimin beherrschte die Kunst des Taekwondo so hervorragend, dass König Uijong ihn durch die Beförderung zum Außerordentlichen General

auszeichnete. Im übrigen wohnte der König mit Begeisterung Taekwondo-Demonstrationen am Hofe bei. Unter Berücksichtigung der hier

dargestellten, historischen Daten erscheint es plausibel, dass Taekwondo zu jener Zeit in der Bevölkerung weit verbreitet war und fast jeder

diesen Sport „Subakhi“ in irgendeiner Form betrieb.

Ein interessantes Faktum ist noch überliefert: der Militärbeauftragte am Hofe, Du Gyongsong, hatte nie Taekwondo gelernt, weil sein

Schwiegervater, der Kommandierende General Mun Yubo, ihm gesagt hatte, dass Taekwondo ein gefährlicher Sport sei, der nur von gewalttätigen

Menschen geliebt werde. Ungeachtet solcher Ausnahmen wurde Taekwondo überall als Nationalsport propagiert.

Das Illustrierte Buch Kriegskunst der Yi-Dynastie

Was Taekwondo angeht , ist Korea das führende Land

Historisch gesehen illustrieren authentische Zeugnisse von Taekwondo einen großen Teil der Geschichte der koreanischen Nation. Durch die

Überlieferung aus en Zeiten von Koguryo, Silla, Baekje und Koryo war es bereits fest im Volk verankert, als es in den Jahren der Yi-Dynastie

wissenschaftlich systematisiert wurde.

1790, im 14. Jahr der Regentschaft von König Chongjo, wurde Yi Doknu vom Herrscher beauftragt, ein illustriertes Buch über die Kriegskünste

zu erstellen. In diesem Buch wir neben der Anwendung der verschiedener Waffen auch die Kunst des Taekwondo beschrieben. Wer damals die

Staatsprüfung für höhere Beamte bestehen wollte, musste in einer Prüfung mindestens drei Mitbewerber durch Taekwondo-Techniken besiegen.

Auch der spätere König Taejong besuchte regelmäßig Taekwondo-Demonstrationen.

Einem Bericht zufolge kämpften während des japanischen Überfalls auf Korea 700 Patrioten mit bloßen Händen gegen die Invasoren. Diese

Freiheitskämpfer sollen Taekwondo-Experten gewesen sein. Schon früher wurden Grenzstreitigkeiten zwischen verschiedenen Provinzen in Korea

durch Taekwondo-Kämpfe entschieden. Dies ist ein weiterer Hinweis auf die Popularität dieses Sports in der Bevölkerung.

In den späteren Jahren der Yi-Dynastie wurden jedoch die nationalen Kräfte unterminiert von den ungerechten Gesetzen und Verordnungen der

Gelehrten und den ewigen Fehden zwischen den politischen Parteien. Auf diese Weise wurden die Taekwondo-Experten von den mächtigeren Gruppen

verdrängt und die weitere Ausübung dieser Kampfkunst blieb nun hauptsächlich auf die einfache Bevölkerung beschränkt.

Nach dem Niedergang der Yi-Dynastie begannen die Japaner ihre Invasion in Korea, die immer wieder auf Widerstand stieß, der von Taekwondo-

Kämpfern geleistet wurde.
(S.E. Park Chung Hee)




TAEKWONDO – Training im Kampfsportcenter DAN

Die Trainingsphilosophie unserer Schule besteht in der Kombination der 2000 Jahre alten traditionellen Meisterlehre des Tae Kwon Do mit modernem sportmedizinischen und trainingswissenschaftlichem Know how.

Als staatlicher geprüfter Tae Kwon Do-Trainer hat unser „Meister“ Richard Pinsker – außer dem 6. Dan (Koreanisch für: Meistergrad) – die höchste allgemeine und sportartspezifische Ausbildungsstufe für Sporttrainer in Östereich absolviert und garantiert für absolute Professionalität und sportwissenschaftliche Fundierung des Trainingsaufbaus.

Damit – und das sagen wir nicht ohne Stolz – stehen wir für eine klare, in Wien einzigartige Linie im Tae Kwon Do.